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Nixon-Schock 1971: Der Tag, an dem der Dollar das Gold verließ und die Inflation begann

Nixon-Schock 1971: Der Tag, an dem der Dollar das Gold verließ und die Inflation begann

Sonntag, 15. August 1971. Später Abend in den Vereinigten Staaten. Amerikaner sitzen vor ihren Fernsehern und warten auf den Präsidenten. Richard Nixon, in einem dunklen Anzug und mit angespannter Stimme, überbringt eine Botschaft, die das Geld für immer verändern sollte:

Die Vereinigten Staaten würden „vorübergehend“ das Goldfenster schließen.

Der Dollar, der ein Vierteljahrhundert lang zu 35 $ pro Unze Gold konvertierbar gewesen war, sollte nicht länger gegen Gold eintauschbar sein – nicht einmal für Zentralbanken.

Gleichzeitig verhängte Nixon einen 90-tägigen Lohn- und Preisstopp und führte einen 10%igen Importzuschlag ein, um „amerikanische Arbeitsplätze zu schützen“.

Das Wort „vorübergehend“ sollte zu einem der dauerhaftesten Euphemismen in der Geldgeschichte werden.

Der letzte Goldsommer: Warum 35 $/Unze nicht nachhaltig waren

Ende der 1960er Jahre brach das Bretton-Woods-System zusammen.

Der Ökonom Robert Triffin erklärte den Widerspruch:

Die Welt brauchte Dollars für Handel und Reserven – doch die Produktion dieser Dollars untergrub das Vertrauen in die Goldkonvertibilität.

Zentralbanken begannen, eine gefährliche Frage zu stellen:
„Gibt es genug Gold in Fort Knox für all diese Dollars?“

Das System zeigte bereits Risse.

Camp David: Die Entscheidung hinter verschlossenen Türen

Connally drängte am stärksten:
Befreien Sie sich von der „goldenen Kette“.

Kurz darauf sprach er einen berühmten Satz zu den Europäern:

„Der Dollar ist unsere Währung, aber er ist Ihr Problem.“

Dies war nicht nur Rhetorik – es definierte die neue globale Realität.

Der Montag danach: Märkte im Schock

Es scheiterte.

Bis 1973 begannen die wichtigsten Währungen frei zu floaten.

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Auswirkungen auf normale Menschen

Ölkrisen verschlimmerten die Lage (1973 & 1979)

Die monetäre Verschiebung verursachte keine Ölkrisen – aber sie verstärkte sie.

Gold wurde zu einem Angstbarometer.

Gold und Silber

Bild: Krisen wie COVID-19 führen oft zu Marktpanik und monetärer Expansion, was die Rolle von Gold als Absicherung gegen Inflation stärkt.

Gold und Silber: sicherer Hafen und Manie

Gold stieg von 35 $/Unze auf ~850 $/Unze bis Januar 1980.

Die Psychologie war einfach:
Wenn Papier an Wert verliert → kaufe, was nicht gedruckt werden kann.

Der Aufstieg des Petrodollars

Nach 1973 wurde Öl weltweit in Dollar gehandelt.

Europa: Disziplin vs. Instabilität

Volcker: Der Mann, der die Inflation besiegte

1979 übernahm Paul Volcker die Fed.

Dies markierte den Beginn der „Großen Moderation“.

Wirtschafts- und Finanzinnovation

Bild: Im Gegensatz zu Papiergeld bietet physisches Gold greifbare Sicherheit und dient als bewährte Absicherung gegen Inflation und wirtschaftliche Unsicherheit.

Wirtschafts- und Finanzinnovation

Unternehmen lernten:
Wechselkurse sind genauso wichtig wie die Produktion.

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Jamaica Accords: Gold offiziell entthront

Gold war kein Geld mehr –
blieb aber ein psychologischer Anker.

Lehren für Sparer

Wichtige Lektion:
Eine Welt ohne Goldanker erfordert Diversifikation.

Fazit: Eine „temporäre“ Entscheidung, die alles veränderte

Der Nixon-Schock von 1971 veränderte das Finanzsystem dauerhaft:

Letzte Lektion:
Ohne monetären Anker muss Disziplin ihn ersetzen – durch Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen.

FAQ

Eine Entscheidung vom 15. August 1971, die Konvertibilität des Dollars in Gold zu beenden, kombiniert mit Lohn-Preis-Kontrollen und Importzöllen.

Aufgrund von Defiziten, Kriegsausgaben und dem Triffin-Dilemma – zu viele Dollars, nicht genug Gold.

Ende der festen Wechselkurse, Anstieg der Inflation und ein neues globales Finanzsystem.

Ein gescheiterter Versuch von 1971, Währungen durch Anpassung der Wechselkurse zu stabilisieren.

Um 850 $/Unze im Januar 1980.

Ein System, bei dem Öl weltweit in US-Dollar gehandelt wird.

John Connally, US-Finanzminister.

Höhere Preise, teure Kredite und sinkender Wert der Ersparnisse.

Paul Volcker, durch sehr hohe Zinssätze.

Offiziell nein – aber es bleibt ein wichtiges sicheres Anlagegut.